Vertrauensanwalt

Unsere Kanzlei ist als Vertrauensanwalt/Ombudsperson für diverse Unternehmen als interne Meldestelle tätig. Hierbei unterliegen wir keinerlei Anweisungen durch unsere Mandanten.

Wir übernehmen die vom Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) vorgeschriebene Funktion der internen Meldestelle und entlasten so die Organisation kleinerer und mittlerer Unternehmen.

Interne Meldestelle, Hinweisgebersystem und Ombudsperson / Vertrauensanwalt
Unternehmen und Organisationen mit mindestens 50 Beschäftigten müssen künftig eine interne Meldestelle einrichten (§ 12 HinSchG). Die interne Meldestelle hat drei Aufgaben: Sie betreibt Meldekanäle, sie führt das Verfahren bei Meldungen und sie ergreift Folgemaßnahmen.

Weitergehende Aufgaben der Internen Meldestelle
Die interne Meldestelle muss fachkundig besetzt sein und ihr muss Unabhängigkeit bei der Ausübung ihrer Tätigkeit eingeräumt werden (§ 15 HinSchG). Sie muss das geregelte Verfahren nach Eingang einer Meldung führen (§ 17 HinSchG) und die Befugnis haben, Folgemaßnahmen zu ergreifen. Das sind insbesondere die Durchführung oder Anordnung der Durchführung einer internen Untersuchung und die Befragung von Beschäftigten, um die Stichhaltigkeit einer Meldung bewerten zu können (§ 18 HinSchG).

Leistungsangebot unserer Kanzlei
Unsere Anwälte haben langjährige Erfahrung als externe anwaltliche Ombudspersonen/Vertrauensanwalt und begleiten Unternehmen und Organisationen vielfach auch bei dem sich anschließenden Case-Management. Es ist deshalb nur konsequent, den nächsten Schritt zu gehen und bereitzustehen, die Aufgaben der internen Meldestelle – einschließlich des Betriebes der Meldekanäle - zu übernehmen.

Keine Einschränkung der Entscheidungsbefugnis von Geschäftsleitungen
Hierdurch werden Entscheidungen der Geschäfts- und Organisationsleitungen angemessen vorbereitet. Das von uns gesteuerte Verfahren endet nicht bei der Übermittlung eines Hinweises, sondern mit einem Entscheidungsvorschlag. Die Entscheidungsbefugnis bleibt als Teil der Organisationsverantwortung beim Auftraggeber und muss dort auch bleiben.

Vorteile für Unternehmen
Wenn die interne Meldestelle durch eigenes Personal besetzt ist, "ermitteln" Kollegen gegen Kollegen. Das kann schlecht für das Betriebsklima sein und Hinweisgeber abhalten, sich an die interne Meldestelle zu wenden, sondern gleich die externe Meldestelle zu bevorzugen. Durch das "Outsourcing" der internen Meldestelle wird eine vollständige objektive Aufklärung ohne Beziehungsgeflecht sichergestellt. Außerdem muss sich das Unternehmen nicht um Schulung und Weiterbildung der in der internen Meldestelle tätigen Personen kümmern.

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